 |
|
|
Anna Göldin
– Letzte Hexe
nach dem gleichnamigen Roman von Eveline Hasler Kinospielfilm
CH/D/F 1991, 108 Min/35mm Original-Version:
deutsch, Synchr.-Version: französisch/spanisch
|
| |
|
Produktion:
Regie:
Drehbuch:
Kamera:
Ausstattung:
Maske:
Musik:
Darsteller:
Verleih:
DVD: |
Alpha-Film D/ P&P-Film CH/
Hexatel F
mit BR/SF-DRS/TVE
Gertrud Pinkus
Gertrud Pinkus, Stephan Portmann, Eveline Hasler
Franz Rath
Katrin Brunner/ Franz Geuer
Thomas Nellen
Sine Nomine
Cornelia Kempers, Rüdiger Vogler,
Peter Wyssbrod, Dimitri, Lucca Kurt,
Ursula Andermatt, Dominiqe Horwitz,
Roger Jendly, Anne-Marie Bierbichler
Pinkas Braun, Anne-Marie Blanc, u.a.
Columbus-Film, Zürich
SwissFilm Collection by Columbus
|
| Auszeichnungen: |
• «Hessischer Filmpreis
92» für die Hauptdarstellerin
Cornelia Kempers • «Den Preis für Film»
des Kt. Solothurn • «Le Prix des Femmes»
Figueira de Foz • «Publikumspreis» Festival
Max Ophüls • «Preis der oekumenischen Jury»
Filmfestival Locarno • «Qualitätsprämie»
des EDI
|
Der Film «ANNA GÖLDIN» erreichte in der Schweiz
über 175'000 Kino-Eintritte und eine breite Auswertung im
Pay- TV, auf DVD und VHS-Video. Fernseh-Ausstrahlungen auf SF-DRS,
SF-TRS, ARD, BR, TVE, France5, 3-SAT.
Wettbewerbsbeitrag der Schweiz an internat. Filmfestivals: Locarno,
New-Dehlì, San Sebastian, Del Aviv, Figueira de Foz, Göteborg,
Montreal. « ... gewiss hat Gertrud Pinkus mit «Anna
Göldin – Letzte Hexe» beeindrucken können.
Sie hat mit äußerster Diskretion, geschickter Dramaturgie
und einer brillanten Schauspielführung (und das gilt nicht
nur für die preisverdächtige Hauptdarstellerin Cornelia
Kempers) die Geschichte der Diffamierung und Verketzerung einer
Frau in den letzten Jahren der Hexenprozesse geschildert und dabei
nicht von ungefähr an Dreyer und Bresson erinnert.»
(Heiko Blum) « ... Anna Göldin wurde 1782
als letzte Frau in Europa durch ein ordentliches Gericht als Hexe
verurteilt und hingerichtet. Sehr ausdrucksstark und überzeugend
wird Anna von der deutschen Schauspielerin Cornelia Kempers dargestellt.
Der Film erzählt von einer ungewöhnlichen Frau mit einer
überaus starken sinnlichen Ausstrahlungskraft, die ihre Umgebung,
Männer wie Frauen, fasziniert und in ihren Bann schlägt,
doch gleichzeitig für jeden auch zur Bedrohung wird.
Ungewollt kratzt Anna Göldin an der verlogenen Ehr- und Sittenmoral
der «edlen Glarner-Geschlechter». ANNA GÖLDIN
– LETZTE HEXE ist ein überzeugender, ruhiger Film.
Mit gewaltigen Landschaftsaufnahmen, die sensibel die Veränderung
der Natur zu allen Jahreszeiten erfassen.
Gedreht wurde der Film an Originalschauplätzen in Kanton
Glarus. Mit viel Liebe und Sorgfalt sind die zahllosen Einzelstücke
des täglichen Lebens zusammengetragen, die die Komposition
der Bilder bis ins letzte Detail abrunden. Damit wird der Film
ANNA GÖLDIN – LETZTE HEXE auch zu einem überzeugenden
Portrait des 18. Jahrhunderts, dessen Protagonisten innerlich
zwischen den alten Traditionen und dem neuen Geist der Aufklärung
zerrissen werden.» (Andrea Röder, Tessiner Zeitung) |
| |
|
| |
|
|